Musa textilis Née

Manilahanf

Musaceae

Herkunft und Verbreitung:

Von den Philippinen und Borneo.

Morphologie und Anatomie:

Bis 3m hohe Staude mit einem bis 20cm dicken Scheinstamm aus "Unterblättern". Verwendet werden die Leitbündelscheiden im Bereich des Unterblattes.

Anbau:

Die Blätter werden zu Blühbeginn an der Basis abgeschnitten und nach Alter und Qualität geordnet. Die innersten, jüngsten Blattscheiden enthalten die weichsten, weisen und schwächsten Fasern. Die Blattspreiten werden entfernt und die Leitbündelscheiden von Hand oder mit Maschine herausgelöst. Es folgt Trocknen und Bleichen an der Sonne. Die Fasern sind schwer verrottbar.

Ertrag:

bis 4 t/ha
100 000 t/a

Inhaltsstoffe:

 

Verwendung:

Für schwimmfähige Schiffstaue, Fischernetze, Bindfäden, Hängematten und Kabelumhüllungen.

Verwendet werden ebenso:

Musa basjoo Sieb. et Zucc., Japanische Faserbanane

Ensete ventricosum Cheesem., Abessinische Banane

Raphia vinifera P.Beauv., Weinpalme

Musa sapientium (Obstbanane, Musaceae); fruchtend

Musa sapientium (Obstbanane, Musaceae); Scheinstamm

Musa textilis (Faserbanane, Musaceae);

Ensete ventricosum (Abessinische Banane, Musaceae); Blattscheiden

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Botanik - Morphologie, Anatomie und Systematik der Pflanzen

© J.R. Hoppe 1999 - 2006