Morphologie der Blüte

Die Blüte definiert man am einfachsten als ein Spross begrenzten Wachstums, dessen Blätter zu Fortpflanzungsorganen umgewandelt sind. Durch diese sehr allgemeine Definition umgeht man im übrigen das generelle Problem der Abgrenzung gegen den "vegetativen" Bereich des Sprosses. 

Die Blüte besteht aus den Kelchblätter (= Tepalen), den Kronblätter (= Petalen), den Staubblätter (oder Staub"gefässen"; = Stamina) und den Fruchtblätter (=Karpellen). 

Die Staub- und Fruchtblätter sind den Sporophyllen der Gymnospermen und Pteridophyten homolog. Folgt man der oben gegebenen Definition, kann man auch die Sporophyllstände einiger Bärlapp-Arten (z.B. Lycopodium clavatum), der Schachtelhalme (Equisetum) und der meisten Cycadatae als "primitive" Blüten bezeichnen.

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Botanik - Morphologie, Anatomie und Systematik der Pflanzen

© J.R. Hoppe 1999 - 2006