Morphologie der Achse

2 Die Keimpflanze

 

An einer jungen Keimpflanze schliesslich erkennt man den vollständigen Grundbauplan der Samenpflanzen.

Bei der sog. epigäischen Keimung ( z.B. bei Ricinus communis) wird der Same und die darin evtl. noch enthaltenen Keimblätter (Cotyledonen) durch Streckung des Hypokotyls über den Erdboden gehoben.  

Demgegenüber bleibt bei der hypogäischen Keimung (z.B. bei Phaseolus multiflorus, Feuerbohne) der Same im oder auf dem Boden. Das erste gestreckte Internodium ist das Epikotyl.

Ricinus communis
(Euphorbiaceae); Same [Rauh, 1959: 17]

Phasaeolus multiflorus (Feuerbohne, Fabaceae); hypogaeische Keimung [Rauh, W. 1950: 19] 

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Abbildungen

Keimblätter und Plumula, Hypocotyl, Radicula

epi- und hypogaeische Keimung

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Botanik - Morphologie, Anatomie und Systematik der Pflanzen

© J.R. Hoppe 1999 - 2006