im Verband Botanischer Gärten e. V.

 
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19. Jahrestreffen der Alpinen- und Staudengärtner/innen in Hamburg,
vom 21. – 23. Juni 2013

 

Das 19.Treffen unserer Gruppe fand vom 21. Bis 23.6.2013 im Botanischen Garten bzw. Loki -Schmidt Garten, wie er seit 2012 zu Ehren von Loki Schmidt heißt, in Hamburg statt. Fast 50 Gärtner/innen fanden den Weg in den Norden.


Freitag, 21.6.2013
In Vorbereitung der Internationalen Gartenbauausstellung 1973 beschloss man, den alten Standort , der sich seit 1821 in den ehemaligen Wallanlagen am Dammtor (heute Planten und Blomen) befand, nach Klein Flottbek zu verlagern. Das 24 ha große Areal gliedert sich in drei Teile auf:
PFLANZE UND MENSCH
Rosengarten
Bibelpflanzen
Giftpflanzen
Nutzpflanzen
PFLANZENGEOGRAFIE
Alpinum mit Kalk-Alpen, Zentral-Alpen, Pyrenäen, Jura, Balkan, Karpaten und Mittelgebirge mit eindrucksvollen Hochstaudenfluren und wunderschön gestalteten Wasserläufen.
Kaukasus
Vorder-Asien
Sibirien
Insubrien
Dünen-Flora
Hochmoor
Nordamerika mit den Unterteilungen in pazifisches, atlantisches, zentrales, südöstliches und südliches N-Am
PFLANZENSYSTEM
Nach Anmeldung und Begrüßung durch den wissenschaftlichen Leiter Dr. Carsten Schirarend starteten wir mit Führungen durch das Freiland.
Bei einer Führung durch den zuständigen Reviergärtner Nils Kleissenberg durch das N-Amerika –Revier waren wir sehr beeindruckt von den üppigen Gunnera-Beständen und der Prärie. Nahezu ausschließlich über Saatgut vom Naturstandort herangezogene Pflanzen wurden ausgepflanzt und zeigen sich schon nach kurzer Zeit in voller Pracht. Verschiedene Coreopsis, Echinacea, Liatris und Rudbeckia unterbrochen durch hohe Gräser wie z.B. Panicum hirsutum bilden ein gutes Abbild der Prärie -Vegetation.
Das neu konzipierte Pflanzensystem wurde uns von Dr. Schirarend vorgestellt. Das alte Pflanzensystem war in mehrfacher Hinsicht nicht mehr haltbar, zum einen weil die ständig engere Personalsituation solch ein pflegeintensives System nicht mehr zulässt und zum anderen ist es durch die neuen molekularbiologischen Ergebnisse der so genannten Angiosperm Phylogeny Group (APG) gelungen , die Pflanzensystematik neu zu gliedern. Das System ist als Phylogenetische Uhr angeordnet, so dass die Entwicklung der Pflanzen von vor 300 Millionen bis heute am Zifferblatt der Uhr für die Besucher anschaulich zu erkennen ist. Die vier Sektoren teilen sich wie folgt auf:
Sektor I(0-3Uhr) 300-200 Millionen Jahre-Nacktsamer und basale Bedecktsamer
Sektor II(3-6Uhr) 200-100 Millionen Jahre-Einkeimblättrige
Sektor III(6-9Uhr) 150-100 Millionen Jahre-Basale Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
Sektor IV(9-12Uhr) 100 Millionen Jahre bis heute
Die Gestaltung unter Verwendung von Gesteinen und Pflanzen ist sehr ansprechend.
Im Anschluss an die Führungen hörten wir zwei Vorträge.
Der erste Vortrag zum Thema Salvia wurde vom Hamburger Kollegen Florian Reppel gehalten. Er stellte uns die Gattung Salvia vor, die mit über 900 Arten und Sorten ein breites Spektrum bietet. Salvien kommen weltweit von tropischen bis in gemäßigte Zonen vor. Der Name Salvia leitet sich von dem lateinischen Namen salvare –heilen ab, und hier wird auch schon eine wichtige Eigenschaft des Salbeis benannt. Auch als Gewürzpflanze, Zierpflanze und als Schmuckstaude werden einzelne Arten verwandt.
Anhand von Fotos konnten wir uns von der Vielfalt überzeugen, da die Gattung einjährige, zweijährige, mehrjährige , winterharte und Kalthauspflanzen umfasst. Momentan gibt es im Freiland eine sehr ansehnliche Sammlung attraktiver Salvia-Arten zu sehen.
Der darauf folgende Vortrag Präriepflanzen des mittleren Westens der USA wurde von Nils Kleissenberg gehalten, der als Reviergärtner im N-Amerika-Revier tätig ist. Herr Kleissenberg war mehrere Male in den USA um Saatgut für die Präriepflanzung in Hamburg zu sammeln. 95% der Prärieflächen wurden durch den Maisanbau zerstört, doch langsam setzt ein Umdenken ein und z.B. der B.G.Chicago hat ein 200 ha. großes Areal unter Schutz gestellt wo sich die natürliche Vegetation wieder ansiedeln soll .Auf eindrucksvollen Bildern konnten wir uns von der Vielfalt der Prärie am Naturstandort überzeugen. Einige typische Arten möchte ich aufführen:
Silene regia
Liatris aspera
Silphium perfoliatum
Asclepias verticillata
Liatris pycnostachya
Gentianella qinquefolia
Aster ericoides
Amorpha canescens
Opuntia humifusa
Monarda punctata
Mit vielen schönen Eindrücken und guten Gesprächen beim Abendessen verabschiedeten wir uns um unsere Quartiere aufzusuchen.
Claudia Schröder B.G. Osnabrück


Samstag , 22.06.2013
Am Vormittag stand der Besuch des Naturschutzgebietes Neßsand auf unserem Programm. Nachdem sich alle pünktlich um 8:30 am Fähranleger Teufelsbrück versammelt hatten, wurden wir von einer Barkasse abgeholt und zum Naturschutzgebiet Neßsand gefahren. Die Insel liegt in der Unterelbe westlich des großen Flachwasserbeckens "Mühlenberger Loch". Das Mühlenberger Loch gehört zu den größten Süßwasserwatten Europas. Auch nach einer teilweisen Zuschüttung ist das Gebiet noch immer ein bedeutender Rastplatz für viele Wasservögel. Zahlreiche Elbfische haben hier ihre Kinderstube. Die Insel Neßsand grenzt direkt an dieses Gebiet. Sie liegt zwischen den Inseln Schweinesand und Hans-Kalb-Sand und bildet so eine ca. 8 km lange und zwischen 800 und 80 m breite Insel. Entstanden ist das Gebiet in den 40er Jahren durch Ausbaggerungen der Elbe bei Finkenwerder, die sogenannte Neß sowie durch mehrere Elbvertiefungen. Der Aushub wurde elbabwärts nahe der Insel Schweinesand abgelagert und erhielt den Namen Neßsand. Seit 1952 steht das Gebiet unter Naturschutz. Die Insel ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie wird von dem Inselwart Herrn Klamm und seiner Frau betreut und bewacht, der uns ausnahmsweise zusammen mit dem Biologen Jörg v. Prondzinski über die Insel führte. Auf der Insel gibt es ausgedehnte Trockenrasen, Auwälder und natürlich die typische Ufervegetation mit breiten Reetgürteln und Schlick- und Sandwatten.
Bei unserer Ankunft wurden wir für die Führung in zwei Gruppen geteilt. Unsere Gruppe wurde von dem Inselwart Michael Klamm begleitet und der Biologe Ingo v. Prondzinski erklärte uns die verschiedenen Habitate.
In den Dickichten, die direkt an die Schutzhütte angrenzten, war Rubus armeniacus sehr verbreitet. Die Art wurde ursprünglich von einer ortsansässigen Baumschule eingeführt und ist mittlerweile verwildert. Um den Sand zu sichern, wurde Sanddorn angepflanzt, der inzwischen aufgrund seines Ausbreitungsdrangs zum Problem wird. Heute wird versucht, ihn wieder zu entfernen.
Charakteristisch für die Insel sind die weiten Trockenrasen mit ihren typischen Arten. Interessant war, dass die Rasenameisen eine wichtige Funktion für die dauerhafte Sicherung viele Arten haben. Durch ihre Bauten werden viele Samen von der Oberfläche in untere Erdschichten eingebracht. Dort lagern sie als „natürliche“ Samenbank, um z.B. durch Grabungsaktivitäten von Kaninchen etc. wieder an die Oberfläche zu gelangen und dann zu keimen.
Auf den Trockenrasenflächen fanden wir u.a. folgende Arten:
Festuca rubra
Achnatherum calamagrostis
Koeleria glauca
Corynephorus canescens
Dianthus carthusianorum (eine hohe und eine zierlichere Form)
Euphorbia cyparissias
Jasione montana
Sedum acre
Scutellaria galericulata
Sisymbrium altissimum, ein sogenannter „Steppenroller“
Allium vineale
Am Strand war deutlich eine Zonierung bedingt durch den Tidenhub, der 3,60m beträgt zu erkennen.
Arten der Strandvegetation waren u.a.:
Schoenoplectus tabernaemontnani
Bolboschoenus maritimus
Phalaris arundinacea
Leymus arenarius
oder auch die „Nähmaschine Gottes“, Carex arenaria
Im Anschluss fand sich ein Gürtel aus verschieden Weidenarten.
Das Elbwasser ist inzwischen so sauber, dass wieder Seehunde und Schweinswale gesichtet werden. Ein toter Schweinswal lag im Weidendickicht am Ufer. Er hatte sich durch den Verwesungsgeruch verraten.
Von den beiden hier vorkommenden Elb-Endemiten Wiebelsschmiele (Deschampsia wiebeliana) und Schierlings-Wasserfenchel (Oenanthe conioides) konnten wir die Wiebelschmiele in natura bewundern. Beide Arten kommen weltweit nur noch in den Süßwasserwatten der Elbe vor und sind an wechselnde Wasserstände angepasst. So fand sich die Wiebelschmiele direkt am Strand und steht dort regelmäßig unter Wasser.
Wie immer, war die Zeit zu kurz, um sich alles in Ruhe anzusehen und so hasteten wir zum Boot zurück, um die Abfahrt der Barkasse nicht zu verpassen.
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Anschließend ging es in den Jenischpark. Herr Poppendieck, der uns die Geschichte und die Highlights des Parks lebhaft schilderte, begann seine Führung am Eingang Teufelsbrück direkt unten an der Elbe.
Begründet wurde der Park von Caspar Voght zwischen 1780 und 1800. Aus England zurückgekehrt erwarb er das Dorf Flottbek und die umliegenden Ländereien (ca. 220 ha), um eine „ornamented farm“, eine Einheit von Landwirtschaft und Parkanlagen, wie er sie in England bewundert hatte, zu schaffen. Später erwarb Martin Johan Jenisch den Park. Nach und nach gestaltete er die ornamented farm in einen herrschaftlichen Englischen Landschaftsgarten um. Etwa 100 Jahre lang wurde der Park von der Familie Jenisch als großbürgerlicher Sommersitz bewohnt und sie gab dem Park auch seinen heutigen Namen.
1939 von der Stadt Hamburg erworben steht er heute unter Denkmalschutz.
Besonders hervorzuheben sind:
Die Eierhütte, die kleine Holzhütte steht am Waldrand mit weitem Blick über das Flottbek Tal. Ursprünglich von Caspar Voght erbaut, aber nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen, wurde sie 1995 wieder aufgebaut.
Auf den Wiesen Centaurea nigra, ein sogenannter Grassamenankömmling. Die Art wurde mit der Anlage der Parkwiesen im 19. Jahrhundert eingeführt. Sie war als Verunreinigung im geernteten Saatgut enthalten.
Quellbereiche am Hang, wo an vielen Stellen natürlich Wasser aus dem Hang tritt. Das Nachbartal ist das sogenannte Quellental.
Auch schilderte uns Herr Poppendieck eindrucksvoll, wie das Flottbek Tal bei Sturmflut in kürzester Zeit „volllaufen“ kann. Die Tide der Elbe prägt den Bachlauf der Flottbek. Die Wiesen und Weidengebüsche des Tals stehen bei Hochwasser großflächig unter Wasser.
Das Pförtnerhaus, ein idyllisches Reet gedecktes Häuschen, 1833 erbaut stammt auch aus der Zeit von Jenisch und lag früher am Haupteingang zum Park.
Auf dem Weg durch Wiesen Richtung dem Wohnsitz passiert man die Knüppelbrücke, die einen wunderbaren Rahmen für den ersten Blick auf das herrschaftliche Haus bildet. Auch sie wurde in den 90er Jahren wieder neu erbaut.
Auf der großen Wiese vor dem Jenisch-Haus stehen stattliche alte Huteeichen und in den Maulwurfshaufen rund um das Haus lassen sich immer noch alte Artefakte finden, die durch die sogenannten Schitfahrten auf die Wiesen gelangt sind. Früher wurde der Straßenkehricht als Düngerquelle aufgesammelt und auf Felder und Wiesen aufgebracht. Kleine Teile wie Ton- und Porzellanscherben, etc. finden sich daher heute immer wieder im Boden.
Das Jenisch-Haus wurde 1831-1834 erbaut und bietet einen wunderbaren Blick durch das Tal auf die Elbe. Heute beherbergt es ein Museum und zeigt das Leben des gehobenen Bürgertums des 18. Jahrhunderts.
Hinter dem Haus lag ein von Jenisch gebautes Arboretum, von dem noch viele Gehölze erhalten sind. Besonders beeindruckende alte Exemplare waren:
Pseudolarix amabilis
Sophora japonica ‘Pendula‘
Larix kaempferi
Ginkgo biloba
Auch ein Gewächshaus gab es zu Zeiten Jenischs mit einer berühmten Orchideensammlung, was aber leider nicht mehr erhalten ist. In den 90er Jahren wurde an seiner Stelle ein modernes Gewächshaus erbaut
Die Instenhäuser sind eine Reihe reetgedeckter alter Fachwerkhäuser, in denen zu Voghts Zeiten die Tagelöhner lebten.
Angrenzend an den Park gelangt man auf das ehemalige Gelände der Firma Lorenz von Ehren, was noch an einigen in Reihe stehenden Bäumen gut zu erkennen ist.
Mit müden Beinen und voller neuer Eindrücke gelangten wir am Nachmittag wieder in den Botanischen Garten, wo uns eine Stärkung erwartete.
Danach wurde Organisatorisches besprochen:
Das Treffen für 2014 wurde endgültig auf Berlin festgelegt. Gleichzeitig ist 2014 auch das 20jährige Bestehen der Stauden- und Alpingärtnergruppe. Das Treffen soll Ende Juni stattfinden.
Für 2015 wurde Frankfurt, 2016 Würzburg festgehalten.
Auf der Homepage können auch Bilder, Beiträge etc. eingestellt werden. Wolfgang Pomper übernimmt das gerne. Email: wolfgang.pomper@uni-jena.de
Als letzter Programmpunkt des Tages standen verschiedene Führungen zur Auswahl. So wurde eine Führung durch die Gewächshaussammlungen von Herrn Lohse angeboten. Eine Führung zum Thema Pflanze und Mensch durch das Freiland und eine weitere Führung durch die geographischen Anlagen des Gartens.
Die Anzuchtsgewächshäuser des Gartens sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Der Garten verfügt über eine beachtliche Sammlung von Orchideen und Bromelien. Die Gattung Disa stand gerade in Blüte. Sie wird in Hamburg sehr erfolgreich in tiefen Tontöpfen kultiviert.
Ein eigenes Haus ist einer großen Sammlung der Mittagsblumengewächsen gewidmet.
Ebenfalls viele seltene Arten waren aus der Familie der Araceen zu sehen. Hamburg hat vor einiger Zeit große Teile der Araceensammlung von Wageningen übernommen, da dieser Garten geschlossen wurde. Besonders beeindruckt haben verschiedene Amorphophallus, so z.B. A. atroviridis aus
Thailand mit fast schwarzem Blatt oder A. ‘Bluto‘ mit einem weißlichen Wachsüberzug auf den Blättern, der fast an Echeveria lauii erinnerte.
Ebenfalls sehr interessant waren viele Pflanzen vom Standort aus Venezuela, eine Sammlung verschiedener Bomarea, eine kletternde Gattung, die nahe mit Alstroemeria verwandt ist.
Der Abend endete mit einem wunderbaren Büffet und leckeren Grillgerichten auf der Terrasse des Gartens.
Martina Jacobi Palmengarten Frankfurt


Sonntag, 23.6.2013
Am Sonntag machten wir eine Exkursion in das Naturschutzgebiet Boberger Dünen.
Durch das Gebiet führte uns Prof. Dr. Günter Miehlich. Die Boberger Dünen liegen im Elbetal bei Bergedorf. Diese Landschaft steht schon lange unter Naturschutz, dennoch ist die Boberger Düne vom Menschen radikal verändert worden. Es wurde in riesigen Mengen Sand gefördert. Zum Beispiel für die Bahntrasse Hamburg-Bergedorf. Durch den Abbau von Sand haben sich auch die Bodenverhältnisse verändert. Auf den nun ebenen Sandflächen haben sich Wälder mit Eichen und Birken gebildet. Auch Lehm und Torf wurden abgebaut und große Flächen trocken gelegt, um mehr Ackerland nutzen zu können. Diese Marsche sind sehr fruchtbar und immer ausreichend feucht, weil diese Flächen tiefer liegen als die Elbe. Im östlichen Teil der Boberger Düne hat der Geesthang einen terrassenförmigen Aufbau. An dieser Stelle wurde Ton zur Ziegelherstellung abgebaut. Eine Geest ist ein Landschaftstyp in Norddeutschland, der durch Sandablagerungen während der Eiszeit entstanden ist. Da die Geest eine höhergelegene Ebene ist, ist sie trocken und unfruchtbar. Nun traten am Geesthang Schichtenquellen hervor und die Feuchtigkeit und der Kaltgehalt stiegen an. Ideale Voraussetzungen für Orchideen (z.B. Sumpf- Ständelwurz [Epipactis palustris], Breitblättriges Knabenkraut [Dactylorhiza majalis]) und andere Pflanzen (z.B. Herzzittergras [Briza media], Natternzunge [Ophioglossum vulgatum]). Solche Teilstücke werden eingezäunt, der Wildwuchs von Baumsämlingen entfernt und Wiesen abgemäht oder beweidet. Zum Schluss sind wir zu den Sanddünen gegangen. In Arealen die eingezäunt sind können Pflanzen wachsen, wie zum Beispiel die Kriechweide (Salix repens). Weiterhin wächst die Nähmaschinensegge (Carex arenaria). Sie breitet sich durch ihre Wurzeln wie eine schnurgerade Linie aus. Auch das Borst- und Silbergras (Carynephorum) breitet sich mit vielen kleinen Büscheln aus. Auf diesen kargen und nährstoffarmen Sandböden wächst auch Calluna vulgaris, die Besenheide. Danach war der Rundgang durch die Boberger Dünen beendet. Es war ein sehr interessanter Ausflug in Hamburgs einmaliger Dünenlandschaft.
Doreen Schreier, B.G.

 

Bilder des Treffens