Praktische Übungen zur Gehölzvermehrung
Rainer Oberle


Kursteilnehmer  (32838 Bytes)

Im Rahmen eines Kurses, angeboten vom Waldbau-Institut, habe ich das Vergnügen, einen Nachmittag lang eine praktische Übung durchzuführen. Im Zusammenhang der Vermittlung forstgenetischer Kenntnisse gebe ich den Studenten Einblick in die Praktiken der vegetativen Vermehrung. Genauer gesagt mache ich einen Schnellkurs im Veredeln.

Hier sieht man die diesjährige Gruppe.

Kopulationsschnitt  (19347 Bytes)

Nach einer allgemeinen Einführung in das Fach zeige ich anhand von Folien die Schnittführung an Edelreis und Unterlage. Für den Kurs besorge ich Weidenruten, an denen wir die wichtigsten Schnitte üben. Grundlage fast aller Veredelungsarten ist der Kopulationsschnitt. Neben den Schnitttechniken zeige ich den Studenten auch die Materialien zum Verbinden und Verstreichen der Veredelungen, und gebe Hinweise zur Vorbereitung und Weiterbehandlung der Veredelungen.
Hier sieht man das Einüben des Kopulationsschnittes.

Prüfung der Passgenauigkeit  (16870 Bytes)

Die beiden Schnittflächen sollen ohne Zwischenraum aufeinander zu liegen kommen, wie dieses Beispiel deutlich macht.

Geisfuß-Pfropfung (18720Bytes)

Zum besseren Verständnis habe ich immer ein paar Exemplare von älteren, bereits angewachsenen Veredelungen im Topf dabei. Man kann noch deutlich die verschiedenen Veredelungsarten erkennen.

Hier ein schönes Beispiel einer Geisfuß-Pfropfung.

Einige Kursteilnehmer werden sich erfahrungsgemäß über die Bäume im elterlichen Garten hermachen.

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