Messungen in einer Kiefern-Versuchsfläche in Hochspeyer (Pfalz)
Rainer Oberle
Wie schon im Mai war wieder einmal ein Arbeitseinsatz außerhalb des Versuchsgartens fällig. Mit 5 weiteren Mitarbeitern sollten bei ca. 15-jährige Kiefern (Pinus sylvestris), die in verschiedenen Pflanzabständen gepflanzt wurden, deren Höhe und Brusthöhendurchmesser (BHD) vermessen werden. Die Kiefern wurden ursprünglich in drei verschiedene Pflanzverbände begründet:
- 0,4 x 2,5 m, entspricht 10000 Kiefern/ha
- 1,0 x 2,5 m, entspricht 4000 Kiefern/ha
- 4,0 x 2,5 m, entspricht 1000 Kiefern/ha
Alle Verbände wurden mehrfach als Parzellen blockweise auf verschiedenen Flächen mit unterschiedlicher Exposition angelegt.
 Messtruppe (49437 Bytes)
 Brust-Höhen-Durchmesser (61734 Bytes) Die gewonnenen Daten sollen einmal Aufschluß darüber geben, inwieweit sich verschiedene Verbände (also Pflanzabstände) auf die Ertragsleistung (Wüchsigkeit und Holzerntemasse) und Stabilität (Schnee- oder Windbruchgefährdung) der sogenannten Z-Bäume (Zukunftsbäume) auswirken können.
Die Z-Bäume wurden im vorigen Jahr durch leitende Angestellte des Institutes nach dem günstigsten Höhen- und Dickenverhältnis ausgewählt.
Es fanden mittlerweile mehrere Durchforstungen der verschiedenen Versuchsparzellen durch Waldarbeiter des hiesigen Forstamtes statt.
Die Versuchsflächen befinden sich bei Hochspeyer in der Nähe von Kaiserslautern an einem steilen Hang aus Buntsandstein. Zum Glück konnten die Arbeiten trotz des schlechten Wetters innerhalb der vorgegebenen Zeit fertiggestellt werden.
Die Unterbringung während solcher Arbeitseinsätze erfolgt in einfachen Pensionen. Gearbeitet wird, wenn es das Wetter zuläßt, von morgens früh bis spät abends. Meistens wird für die An- und Abreise der institutseigene Transporter verwendet.
Die Daten werden nun, nachdem sie erhoben und in einen PC eingegeben sind, mittels Statistikprogrammen rechnerisch und grafisch ausgewertet.


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Höhenmessung (74736 Bytes)