Fäll- und Aufräumarbeiten im Versuchsgarten Günterstal
Rainer Oberle


Gefällte Bäume beim Laborgebäude  (48858 Bytes)

Im Herbst und im Winter werden Bäume gefällt. Dies geschieht nicht willkürlich. Oft stehen zwei oder mehrere Exemplare zu dicht und behindern sich gegenseitig im Wuchs. Es kommt auch vor, daß wir Flächen für neue Versuche benötigen und deshalb den einen oder anderen Baum entfernen müssen. Und natürlich spielen auch die Standfestigkeit, der Gesundheitszustand und die damit verbundene Verkehrssicherungspflicht eine große Rolle, ob ein Baum im Versuchsgarten erhalten, oder gefällt wird.
Im Grunde bewegen wir uns immer in einem Spannungsfeld zwischen einerseits einigen absolut erhaltenswerten und auch für die Forschung wichtigen Bäumen im Garten, und andererseits der Tatsache, daß die Fläche von ca. 2 ha schnell erschöpft wäre, würden wir zu viele Altbäume erhalten wollen.

Manuel Dinig beim Reisighächseln  (41044 Bytes)

Mit dem Fällen alleine ist es jedoch nicht getan. Die größeren Stämme landen wieder auf der Mobil-Säge von Hans Haas. Ein Teil wird zu Brennholz verarbeitet, da ein Raum in der Gerätehütte noch mit Holz beheizt wird. Der Rest, also alle Äste, die im Durchmesser kleiner als 4 cm sind, werden im Elektro-Hächsler kleingehackt.
Das fertige Material wird unter unseren Kompost gemischt und ergibt somit ein lockeres Substrat, daß im Frühjahr wieder auf die Felder ausgebracht wird.

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