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im Arboretum Freiburg-Günterstal
von Rainer Oberle
Das Arboretum Freiburg-Günterstal im
Städtischen Forstamt Freiburg wurde im Jahr 1975 -
aufbauend auf ersten Anpflanzungen von
fremdländischen Gehölzen im Jahr 1896 und
fortgeführt durch Oberförster Frank ab 1930 - in
Zusammenarbeit mit dem Forstbotanischen Institut und dem
Botanischen Garten der Albert-Ludwig-Universität
begründet.
Beispiel einer GPS-Messung im Freiland |
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Uli Narmann beginnt zunächst damit, die externe
Satelliten-Empfangsantenne aufzubauen. Der Empfänger
(GeoExplorer 3 der Firma Trimble)
wird in eine eigens dafür vorgesehene Halterung am
portablen Antennenmast gesteckt. Das Gerät kann auch
mit einer internen Antenne betrieben werden, doch
erhöhen sich die Empfangsleistung und -qualität
stark, wenn auf die externe Antenne zugegriffen wird. Wenn
das Gerät empfangsbereit ist, also mindestens 3
Satelliten in einer günstigen Konstellation geortet
hat, kann mit den Messungen begonnen werden. Für eine
3D-Messung werden 4 Satelliten benötigt. |
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Das Gerät wird so nahe wie möglich an die zu
messende Pflanze gesteckt. In diesem Fall eine Kiefer, Pinus bungeana. Aus 300
Einzelmessungen (jede Sekunde eine Messung) wird ein
Mittelwert errechnet. Grafisch ergibt sich aus diesen 300
Einzelmessungen ein Punktebündel, aus dem dann, der
Mittelwert errechnet wird. Das ergibt eine Genaugkeit von
+/- 5 m. |
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Hier sieht man schon den fertigen Datensatz für
unsere Kiefer. Durch die Angabe der Höhe über NN
(untere Zeile) kann später sogar einmal ein 3D-Modell
erstellt werden. Da für das Arboretum schon eine
umfangreiche Datensammlung im Excel-Format besteht, ist
auch geplant, diese Daten sowie die spätere grafische
Darstellung der Standorte mittels georeferenzierter
digitaler Kartenaussschnitte per Internet zur
Verfügung zu stellen. |
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Hier sieht man, welche der insgesamt 24 Satelliten im
Moment zur Verfügung stehen. Rechts oben wieder die
Anzahl der Satelliten. In den schwarzen Kästchen in
der Bildmitte, also in dem Kreis, werden die Nummern der
aktuell messenden Satelliten angezeigt. Ein transparentes
Kästchen zeigt zwar einen lokalisierten Satelliten,
aber das Empfangssignal ist zu schwach für eine
Messung. Am linken Bildrand in vertikaler Anordnung
nochmals eine Übersicht der angezeigten
Satelliten. |