Verfügbarkeit der Nahrung für Frugivore und Nektarivore im tropischen Regenwald

von Stefanie Schmid

  1. Definition Frugivor und Nectarivor
  2. Klima- Tropen-bei uns
  3. Verfügbarkeit von Nektar und Früchten
  4. Möglichkeiten der Tiere
  5. Zusammenfassung
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  1. Definition Frugivor und Nectarivor:

    Wenn man die Grössen der Frugivoren und Nektarivoren vergleicht stellt man fest, dass die Nektarfresser kleiner sind als die Früchtefresser.

    Diese Tiere besitzen in der Samen- und Pollen-Verbreitung eine hohe Bedeutung, allerdings sind sie in der gesamten Artendiversität der Vögel und Säuger in geringer Anzahl (17%) vertreten.

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  2. Klima- Tropen-bei uns:

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  3. Verfügbarkeit von Nektar und Früchten:

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  4. Möglichkeiten der Tiere:

    Allgemein: sie möchten wenig Energie aufbringen, aber viel Energie aus der Nahrung bekommen.

    4.1 Wanderungen:

    1. Täglich: die Tiere wandern zwischen Ruhe- und Futterplatz hin und her und je nach Grösse kann die Entfernung stark schwanken: Territoriale Kolibries legen ca 1 km während ihrer täglichen Wanderungen zurück, andere, die stärker Mobil sind, legen deutlich grössere Strecken zurück. Die Fledermaus Leptonycteris curasoae, ca 27 g schwer, legt 80 -100 km in 7 h zurück (Sonora Wüste in Mexico); Ateles (Klammeraffen), 5 km/tag, Saimiri (Totenkopfäffchen) und Cebus (Kapuzieneraffen) 3-4 km/Tag
    2. Saisonelles Wandern: dies kann in 3 Formen geschehen:
      • Habitatsverlagerung: diese findet am häufigsten statt: z.B.: vom primären in den sekundären Wald bei Kolibris.
      • Höhenwanderungen: diese findet im starken Masse ausserhalb der Brutsaison statt: z.B. : Nectarivore: sie wandern im April bis August ins Tiefland und kehren im August ins Hochland zurück. Diese Wanderungen stehen im Einklang mit Blüten und Früchtemaximas in den jeweiligen Gebieten.
      • Regionale Wanderungen: wie unsere Zugvögel: Es gibt Vögel, die in Nordamerika (Westen) brüten und dabei durch die Sierra Nevada ziehen. Das heisst, sie sind im Winter in Mexico und Zentralamerika.
    3. Nomaden: dies sind Wanderungen, die nicht wiederholt werden: z.B. in Australien Pteropus scapulatus (kleinster fliegender Fuchs) er ernährt sich vom Nektar der Eukalyptus-Blüten, und ist am stärksten Nomadisch. (keine Zahlen) Auch bei Kolibries kommt dies häufig vor.

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    4.2 Fortpflanzung:

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  5. Zusammenfassung:

    Die Nahrungsverfügbarkeit kann in den Tropen (Regenwald) sowohl räumlich als auch zeitlich erheblich schwanken. Daraus folgt ein starker Einfluss auf die nutzenden Tiere. Sie (sind):
    1. sesshaft, und beuten ein grosses Vorkommen gründlich aus,
    2. höhen und regionale Wanderer, "Ebbe und Flut von Kolibries" , und haben eine sehr dynamisch strukturierte Gesellschaft.
    3. tägliche Wanderer oder Nomaden, die der Saison folgen von einem Habitat ins nächste
    4. legen Fortpflanzung mit Nahrungsmaximum zusammen
    5. Die Mobilität und Grösse bestimmt, ob eine Art sich das ganze Jahr von Früchten und Nektar ernähren kann: es sind deutlich mehr Vögel und Fledermäuse als bodenlebende Tiere.

    Andererseits sind sie für die Pflanzen von grosser Bedeutung als:

    1. Samenverteiler und Bestäuber
    2. Ihre Wanderungen dienen als "mobile links" zwischen den Populationen in grossen Gebieten.

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Autor: Stefanie Schmid